Landesverband Rheinland-Nassau e. V.
Mitglied im Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e. V.  

Liebe Züchterinnen, Züchter und Mitglieder des Landesverband Rheinland-Nassau, 
das Jahr 2020 war für uns alle, die wir voller Leidenschaft viel Zeit in unser schönes Hobby die Kaninchenzucht gesteckt haben, kein leichtes Jahr. Passive und aktive Mitglieder aller Vereine, Kreisverbände und des Landesverbandes haben ihre Arbeit weiter mit ganzer Hingabe weitergeführt. Leider gab es nichts über Kaninchenschauen, Veranstaltungen und Schulungen zu berichten und an die öffentlichen Zeitungen oder Fachzeitschriften weiterzuleiten. 
Aus diesem Grund möchte ich mich an euch alle wenden, um wieder für mehr Öffentlichkeitsarbeit zu sorgen. 
Leider konnte ich aus beruflichen Gründen nicht an der ersten erweiterten Online-Vorstandssitzung Teilnehmen sonst hätte ich da schon mein Anliegen vorgeschlagen. 
Die ersten Monate im Jahr sind allgemein ein bisschen Informationsarm. Um auch in dieser Zeit aktiv in den Medien zu sein wären z.B. Mitgliederportraits wie Jubiläum oder Ehrungen geeignet. Auch kleinere genehmigte Veranstaltungen wären prima. Schön wäre es, wenn wir mindestens zwei bis drei Berichte pro Monat zusammen bekommen würden. 
Auch ich lese und schaue gerne die kleinen Dinge die passieren. Denn keiner weiß, wie es Veranstaltungen und Ausstellungen in diesem Jahr weiter geht. 
Deshalb bitte ich euch von Vereinsseite Themen zur Veröffentlichung zu senden. 
Ein paar Bilder und ein paar Eckdaten dazu mehr braucht es nicht. 

E-Mail: michaelhub1967@aol.de 
WhatsApp 0160 93 75 72 69

Euch allen ein gesundes und erfolgreiches neues Lebensjahr. Gut Zucht 

Michael Hub 
Referent für Öffentlichkeitsarbeit 

Der RN 74 macht es online 

Wir sind nur ein kleiner Rassekaninchenzuchtverein im Westerwald, doch durch die Corona-Pandemie werden wir nicht kleiner, sondern nehmen dies als Startschuss für etwas Neues. Die Zucht findet in den Ställen der Züchter statt. Hier haben wir kein Problem – im Gegenteil: Unsere Nachzucht springt fröhlich in den Ställen herum und entwickelt sich sehr gut. Wir können aber keine Mitgliederversammlungen durchführen. Einfach alles ausfallen zu lassen war für uns keine Option. 

Bereits vor mehr als einem Jahr haben wir die Digitalisierung in unserem Verein vorangetrieben. Eine Homepage haben wir schon lange, aber das genügt nicht. Züchter brauchen den Austausch. Sie wollen einen ausgiebigen „Kaninchentalk“ abhalten. Das gehört einfach dazu. Der RN 74 Hoher Westerwald trifft sich normalerweise zu den Mitgliederversammlungen im Hotel „Zum Adler“ in Westerburg. Wegen der Corona-Pandemie ist dies natürlich momentan nicht möglich. Daher finden unsere Mitgliederversammlungen bis auf Weiteres online statt. 

Im RN 74 ist die Nutzung von Videokonferenzen und Chat inzwischen selbstverständlich. Videokonferenzen sind natürlich kein Ersatz für physische Treffen, aber eine sinnvolle Ergänzung, die wir auch in der Rassekaninchenzucht nicht ungenutzt lassen sollten. Wenn wir uns gegenseitig helfen, dann haben wir durch die Digitalisierung eine Chance zur Weiterentwicklung der Rassekaninchenzucht. Diese Möglichkeit stellt für unseren Verein auch eine Bereicherung dar. Fragestellungen können im Chat sofort diskutiert werden, oder man macht eben einen Videoanruf. Wir müssen nicht auf den nächsten Versammlungstermin warten, um Probleme zu besprechen oder Informationen weiterzugeben. 

Die Nutzung digitaler Technologien kann einiges dazu beitragen, die Probleme zu überwinden, mit denen wir momentan konfrontiert sind. Digitalisierung ist gekommen, um zu bleiben. Sie verändert sämtliche Lebensbereiche. Das Vereinsleben und Engagement-Möglichkeiten sind davon nicht ausgenommen. Die Leitfrage ist daher nicht, ob, sondern wie Digitalisierung für die Rassekaninchenzucht genutzt und gestaltet wird. 

Wir müssen für unsere Vereins- und Clubarbeit oft größere Distanzen überwinden – von der Mitgliederversammlung über die Vorstandssitzung bis hin zu Ausstellungen und Tagungen. Zukünftig werden wahrscheinlich weitere Vereine, Verbände und Clubs miteinander fusionieren, um gemeinsam überlebensfähig zu bleiben. Hierdurch erweitern sich die Einzugsgebiete weiter. Oftmals ist es daher eine große Erleichterung, wenn Mitglieder von Vereinsvorständen beispielsweise durch Videokonferenzen oder Cloudlösungen den Aufgaben ihres Ehrenamts so nachgehen können, dass lange Wege entfallen. Es wird sich etablieren – auch wenn es noch Widerstände gibt. 
Siegfried Hubert, Vorsitzender 

Kulturerbe: Geräusche und Gerüche geschützt

Blöken, Krähen und Muhen sind auf dem Land in Frankreich künftig geschützt. Zugezogene Städter klagten zunehmend gegen "Belästigungen" durch Lärm und Gerüche.
Der Hahnenschrei, das Muhen von Kühen und das Blöken von Schafen gehören künftig in Frankreich zum Kulturerbe: Das Parlament in Paris besiegelte ein Gesetz zum Schutz der Geräusche und Gerüche auf dem Land - das sogenannte "Sinnes-Erbe".

Zurzeit läuft deutschlandweit eine Petition, zum Erhalt der ländlichen Kultur

Deutschen Riesen gelb sind Rasse des Jahres 

Bei der Aktion „Rassekaninchen des Jahres“ wurden die Deutschen Riesen gelb zur beliebtesten Kaninchenasse Deutschlands gewählt. Mit knapp 30 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen siegten sie deutlich vor den Dalmatiner-Rexen blau-weiß mit 12,71 Prozent und den Mecklenburger Schecken schwarz-weiß mit 11,72 Prozent. Insgesamt zehn Kaninchenrassen standen zur Wahl.  
Auch in unserem Landesverband werden diese schönen Tiere gezüchtet. Die Clubzüchter des Deutsche Riesen- und Riesescheckenclubs Rheinland-Nassau helfen gerne weiter.