Landesverband Rheinland-Nassau e. V.
Mitglied im Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e. V.  

Erste Onlineversammlung des erweiterten Vorstandes des Landesverbandes 

Am 27. März 2021 fand unter der Leitung des LV-Vorsitzenden Jürgen Bartz die erste Online-Sitzung des erweiterten Vorstands des Landesverband Rheinland-Nassau statt. 

Der 1. Vorsitzende eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Teilgenommen haben Norbert Pitsch, Norbert Trottmann, Heinz Günter und Christa Runkel, Dieter Bauer, Katja Funke, Dirk Ruppenthal und Anne Regnier. 

Unter Punkt 4. der Tagesordnung berichteten die KV-Vorsitzenden und Abteilungsleiter über Probleme und Auswirkungen der Corona-Krise auf Kaninchenschauen und Mitgliederverluste in den Vereinen und Abteilungen. 
Im Landesverband Rheinland-Nassau sind zurzeit ca. 800 Mitglieder gemeldet. Aufgelöst für 2021 im Landesverband wurde der Holländer Club, abgemeldet für das Jahr 2021 wurde der Rassekaninchenzuchtverein Dillendorf. 

Tierschutzprobleme mit den zuständigen Ämtern wurden angesprochen, da man mit der Vorgehensweise der Tierschutzämter nicht einverstanden ist. Ziel ist es die Zusammenarbeit mit dem Tierschutzamt zu verbessern und abzustimmen. 

Gesprochen wurde auch über ein weiteres Fortbestehen der Haftpflichtversicherung der einzelnen Kaninchenschauen über den Landesverband oder ob sich die einzelnen Vereine selbst versichern. 

Ein großes Problem ist wie jedes Jahr, dass Mitgliedermeldungen und TRGDEU-Meldungen nicht rechtzeitig eingereicht werden, und dann mit großer Verspätung an das Landesamt in Mainz oder den ZDRK weitergeleitet werden können, wodurch auch Fördergelder und Rechnungen in Verzug geraten. 

Jürgen Bartz sagte in der Diskussion über die Erhaltungszucht, dass diese in den nächsten Jahren stärker gefördert werden soll. 

Zu den einzelnen Ehrungen im Landesverband wurde gesagt, dass alle Anträge für 2021 eingegangen sind. Nachträgliche Ehrungen für das Jahr 2020 liegen bereit und werden bei der nächsten Jahreshauptversammlung, die am 29. August 2021 stattfinden soll, ausgegeben. Auch die Kassenprüfung für das Jahr 2020 wurde durchgeführt und unserem Schatzmeister Dirk Ruppenthal eine tadellos geführte Kasse bestätigt. 

Zum Abschluss der ersten Online-Versammlung bedankt sich der Vorsitzende Jürgen Bartz bei allen Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit mit allen Schwierigkeiten, die uns das vergangene Jahr beschert hat. Er bedankte sich auch bei Siegfried Hubert, zuständig für unsere Internetseite des LV Rheinland-Nassau, für das Bereitstellen des Onlinedienstes zur Durchführung dieser Versammlung.  Der Vorsitzende wünschte allen viel Gesundheit und ein erfolgreiches Zuchtjahr 2021. 

Michael Hub 
Referent für Öffentlichkeitsarbeit 

Albert Bales, seine blaue Holicer Häsin und das Erdloch 

Albert Bales aus Oberweiß in der Eifel, Mitglied seit 1998 im Kaninchenzuchtverein RN7 Südeifel, Kreisverband Mittelmosel im Landesverband Rheinland-Nassau befasst sich in seiner Freizeit mit der Aufzucht von Kaninchen der Rasse Deutsche Widder grau. Was sich eigentlich alles ganz normal anhört, wäre da nicht ein ca. 150 Quadratmeter großes Freigehege an seinem Haus indem sich eine trächtige Häsin der Rasse blaue Holicer befindet. 

In diesem Jahr hat er zum Testen zum ersten Mal einer seiner „Hobbykaninchen“ decken lassen. Als die meiste Zeit der Trächtigkeit vorüber war, machte die Häsin sich ans Werk und buddelte sich ein Erdloch, um ihre Jungtiere sicher in ein Nest zu legen. Im gesamten war das Loch so tief, dass er keine Nestkontrolle machen konnte, da er das Erdloch nicht ausgraben wollte. 

Nach regulärer Tragezeit stellte er fest, dass der Eingang von dem Loch wieder mit Erde bedeckt war. Nun war die Spannung groß, wie es weiter geht, da die Jungtiere anscheinend zur Welt gekommen sind. Er sperrte alle Tiere, auch die frisch gebackene Mutter, wie jeden Abend in den Innenfreilauf ein, um die Tiere vor Raubtieren zu schützen. 

Am nächsten Morgen als er die Lucke für den Außenbereich öffnete machte sich die Häsin auf den Weg zu ihrem Erdloch und machte das Loch wieder frei, um ihre Jungtiere zu säugen. Nachdem diese die Höhle wieder verlassen hat, wurde das Loch nicht direkt verschlossen. Wir vermuten nun, dass der Eingang noch eine Weile offenblieb, damit die Luft im inneren zirkulieren konnte. Es ging einige Zeit vorüber bevor der Eingang wieder mit der Erde verdeckt wurde. 

Das ist bisher der einzige Zeitpunkt gewesen, wo die Häsin ihre Jungtiere zum Säugen gesehen hat. Nach mittlehrweile guten 3 Wochen sah man die ersten Jungtierköpfe aus dem Loch schauen, um die Gegend zu erkunden. 

Bisher ist es eine spannende, interessante und gelungene Kaninchenaufzucht gewesen, wie es auch die Artverwandten Wildkaninchen ausüben. 
Ein großes Dankeschön an den 1. Vorsitzenden des KZV RN 7 Südeifel Frank Marxen für die Zusammenarbeit bei diesem Bericht. 

Michael Hub 
Referent für Öffentlichkeitsarbeit 

Mehr über uns im LV Rheinland-Nassau 

Liebe Züchterinnen, Züchter und Mitglieder des Landesverband Rheinland-Nassau, 
das Jahr 2020 war für uns alle, die wir voller Leidenschaft viel Zeit in unser schönes Hobby die Kaninchenzucht gesteckt haben, kein leichtes Jahr. Passive und aktive Mitglieder aller Vereine, Kreisverbände und des Landesverbandes haben ihre Arbeit weiter mit ganzer Hingabe weitergeführt. Leider gab es nichts über Kaninchenschauen, Veranstaltungen und Schulungen zu berichten und an die öffentlichen Zeitungen oder Fachzeitschriften weiterzuleiten. 
Aus diesem Grund möchte ich mich an euch alle wenden, um wieder für mehr Öffentlichkeitsarbeit zu sorgen. 
Leider konnte ich aus beruflichen Gründen nicht an der ersten erweiterten Online-Vorstandssitzung Teilnehmen sonst hätte ich da schon mein Anliegen vorgeschlagen. 
Die ersten Monate im Jahr sind allgemein ein bisschen Informationsarm. Um auch in dieser Zeit aktiv in den Medien zu sein wären z.B. Mitgliederportraits wie Jubiläum oder Ehrungen geeignet. Auch kleinere genehmigte Veranstaltungen wären prima. Schön wäre es, wenn wir mindestens zwei bis drei Berichte pro Monat zusammen bekommen würden. 
Auch ich lese und schaue gerne die kleinen Dinge die passieren. Denn keiner weiß, wie es Veranstaltungen und Ausstellungen in diesem Jahr weiter geht. 
Deshalb bitte ich euch von Vereinsseite Themen zur Veröffentlichung zu senden. 
Ein paar Bilder und ein paar Eckdaten dazu mehr braucht es nicht. 

E-Mail: michaelhub1967@aol.de 
WhatsApp 0160 93 75 72 69

Euch allen ein gesundes und erfolgreiches neues Lebensjahr. Gut Zucht 

Michael Hub 
Referent für Öffentlichkeitsarbeit 

Kulturerbe: Geräusche und Gerüche geschützt

Blöken, Krähen und Muhen sind auf dem Land in Frankreich künftig geschützt. Zugezogene Städter klagten zunehmend gegen "Belästigungen" durch Lärm und Gerüche.
Der Hahnenschrei, das Muhen von Kühen und das Blöken von Schafen gehören künftig in Frankreich zum Kulturerbe: Das Parlament in Paris besiegelte ein Gesetz zum Schutz der Geräusche und Gerüche auf dem Land - das sogenannte "Sinnes-Erbe".

Zurzeit läuft deutschlandweit eine Petition, zum Erhalt der ländlichen Kultur